Norwegen 2015
am/im westlichen Hardangervidda

Vom 16.08. bis 28.08.2015




 

Ja, diesmal geht es nach Norwegen! Endlich! Stefan ist vor vielen Jahren mit seinem besten Freund mit dem Motorrad durch das Land der Fjorde gefahren und war ganz begeistert. Auch Meike kennt das Land vom Paddeln her und beide hatten nach einigen Schwedenurlauben auch mal wieder Lust auf dieses Land der Fjorde. Jetzt sind die Kinder auch in einem Alter, wo man schon mal längere Wanderungen unternehmen kann.... Geplant haben wir nicht viel. Stefan hatte sich vor Jahren schon mal über den Nationalpark, das Felsplateau "Hardangervidda" informiert und diese Eldorado für Wanderer schien genau richtig. Aber wie gesagt, die Gegend wäre zwar nett, aber es wurde nichts gebucht und nichts geplant. Übernachten wollten wir natürlich im Zelt und wenn das Wetter über Tage schlecht sein sollte, dann vielleicht auch mal in einer Hütte, um die Klamotten zu trocknen. Also, dann mal los und viel Spaß mit unserem "Reisetagebuch" :-)




Sonntag, 16.08.2015

Nachts um 2 Uhr geht es los. Auf nach Dänemark. Die Autobahn ist frei und wir kommen trotz den starken Nebels sehr gut voran. Meike freut sich, als wir nach der Grenze dänisches Radio hören können und auch bald ihre Lieblingsband DAD erklingt. In Dänemark oft gespielte Stars, in Deutschland kaum zu hören. Gegen 8 Uhr sind wir in Hirtshals, wo wir mit dem Katamaran "Fjord Kat" der Reederei "Fjordline" zum norwegischen Kristiansand übersetzen wollen.






Die Fahrt dauert 2:15 Std. Und kostet 158 Euro. Wir haben uns gegen die Dachbox entschieden, weil wir wegen der Höhe für sie rund 30 Euro pro Strecke hätte bezahlen müssen. Das tut nicht Not, unser Auto ist groß genug. Eigentlich kostet die Fahrt nur 130 Euro, aber wir haben uns für den Aufpreis für die Comfortplätze mit Buffet entschieden. Das lohnt sich, da die Fähre um 10 Uhr startet und wir somit Frühstück und Mittagessen damit abgehackt haben. Und das war eine sehr gute Entscheidung. Das Buffet ist gut und reichhaltig, auch alle Getränke sind inbegriffen. Aber auch schon die Sitze lohnen den Aufpreis. Sitzen die "Normalos" ;-) dicht an dicht in engen Reihen am Gang mit viel Trubel, können wir uns großzügige Sessel mit Tisch und Seeblick aussuchen. Auf der Rücktour wird wieder Comfort gebucht, das steht fest!



Als wir Norwegen Mittags anlaufen, ist das Wetter wie erwartet "norwegisch". Bewölkt, aber doch noch 15 Grad.


 

Wir sind halt spät dran für Norwegen, hier ist schon fast Herbst. Als erstes suchen wir uns eine Bank, um norwegische Kronen zu erhalten und dann eine kleine Wiese, auf der Nico die kleine Schnecke aussetzt, die er im Fährhafen in Dänemark am Auto gefunden hat. Wer weiß, wie weit die schon als blinder Passagier bei uns war.... Nico übergibt ihr zum Abschied noch ein Blatt Salat, welches er vom Buffet hat mitgehen lassen und weiter geht es. Während der Fahrt staunen die Kinder schon über die ersten Berge, Wasserfälle und Fjorde und Stefan denkt sich nur: "Wartet mal ab, bis wir in den richtigen Bergen sind". :-) Meike studiert unterdessen die Reiseunterlagen und stellt fest, dass es in Evje ein Bergwerk für Mineralien gibt und da Felix so ein Fan von Steinen aller Art ist, wollen wir dort halt machen. Es ist zwar erst früher Nachmittag, aber da der Tag lang war, beschließen wir, uns für eine Nacht eine Hütte zu nehmen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Bei Evje fahren wir auf den Campingplatz kilefjorden.com. Ein sehr kleiner Platz direkt am großen Fluss Otra und hier merkt man, dass in Norwegen die Urlaubszeit vorbei ist. Gähnende Leere, wir haben die freie Auswahl und nehmen uns die urigste einsamste Hütte direkt am See. Sie kostet uns 500 NOK, rund 50 Euro. Kaum angekommen, sind die Kinder im Wald verschwunden. Auf Forscher- und Entdeckertour. Stefan testet das Wasser im Fluss und hält es für warm genug zum baden. Er traut sich zwar wirklich, hält es aber nicht lange in dem sehr klaren und kaltem Wasser aus. Als wir im Campingplatzkiosk Brötchen für den nächsten Morgen bestellen, erfahren wir, dass das Mineralienbergwerk, das für morgen geplant war, gestern seinen letzten Öffnungstag hatte. So ist das halt in Norwegen. Die Saison ist vorbei. Wir erfahren aber, dass es gar kein richtiges Bergwerk ist, sondern nur so eine Art Schlucht und dort kann man jederzeit nach Schätzen suchen. Lediglich das Museum hat geschlossen und man kann keinen Helm ausleihen. Bevor es ins Bett geht, leihen die Kinder sich noch ein Kanu aus und sind erstaunt, wie kippelig es ist. Viel wackeliger als unsere Kanadier...





























 

Montag, 17.08.2015

Der Roomservice funktioniert super. Kurz nach 8 bekommen wir mit dem Rad unsere Brötchen geliefert. Wir frühstücken mit tollem Blick über den Fluss und machen uns dann auf dem Weg zum Mineral Stig in Evje.






 Wie bereits gehört, ist tatsächlich geschlossen und wie wir auf der Infotafel gebeten werden, werfen wir den Eintrittspreis in einen Briefkasten und schnappen uns einen Helm und Werkzeug. Damit geht es über einen 3,8 Kilometer langen Weg durch durch den Wald zu fünf alten Stollen, an denen man die unterschiedlichsten Steine abbauen kann. Das Wetter wird immer besser.... Als wir wieder am Startpunkt sind, erfahren wir, dass wir den Helm nur für den letzten großen Stollen gebraucht hätten. Super, und wir dummen Touris laufen damit quer durch den Wald. Zum Glück hat uns keiner gesehen :-)





















Wir fahren weiter Richtung Odda und Hardangervidda, aber nicht, um noch kurz zwei Geocaches zu loggen. Viel Auswahl an Caches gibt es hier natürlich nicht, aber dafür sind es meistens große gepflegte Dosen mit nettem Logbuch.

Je nördlicher wir kommen, um so toller wird die Landschaft und das Wetter kann besser nicht sein. Wir werden mit 20 Grad und blauem Himmel verwöhnt. Die Kinder kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und nach dem zehnten Tunnel haben sie mit dem Zählen dieser in Stein geschlagen Röhren aufgehört und freuen sich, als wir plötzlich auf Schneehöhe sind. Lustig wird es an einer Baustelle... Der Tunnel ist gesperrt und wir müssen abwechselnd mit dem Gegenverkehr eine Ausweichstrecke nehmen. In Deutschland hätte man hier einfach eine Baustellenampel aufgestellt und fertig. Aber hier in Norwegen geht ein freundlicher Bauarbeiter von Auto zu Auto und informiert persönlich, bevor wir von einem Fahrzeug auf der Ausweichstrecke geführt werden. Wir halten dann noch an zwei tollen Wasserfällen, von denen wir auch fast so viele wie Tunnel sehen.













Besonders sehenswert ist der Latefoss. Ein Zwillingswasserfall direkt an der Straße.









In Odda wollen wir uns dann einen Campingplatz suchen. Diesmal für Länger. Aber der Platz direkt in Odda ist ein furchtbarer Cityplatz, total überfüllt und stressig. Also gehts weiter nach Lofthus. Die sehr schmale Straße zwischen Fels und Fjord kommt Stefan bekannt vor und als sie auf dem Campingplatz in Lofthus, der wunderschön zwischen Apfel- und Kirschplantagen liegt, angekommen sind, ist ihm klar, dass er mit seinem Kumpel Mike und den Motorrädern vor vielen vielen Jahren genau hier war. Auch dieser Platz ist sehr voll, aber ruhig über dem Fjord gelegen. Da aber gerade Nico gern einen Platz direkt am Wasser und mit einem Bootsverleih möchte, bauen wir hier nur unser kleines Zelt auf und bleiben nur eine Nacht.






 

Dienstag, 18.08.2015
 

Früh sind wir wach. Noch bevor der Rest vom Campingplatz erwacht. Aber wir wollen ja auch schnell weiter. Die Sonne geht zwischen den Bergen auf und präsentiert uns tolle Farbspiele an den Felswänden.



Schnell wird es warm und wir fahren weiter. Unterwegs kaufen wir noch Kirschen (rund 5 Euro pro Schale) und Johannisbeeren (3 Euro). Gar nicht lang und wir sind in Ringöy. Hier ist der Campingplatz genau nach unserem Geschmack. Einfach nur eine Wiese am Fjord. Kein Kiosk, keine Rezeption. Man stellt sich einfach irgendwo hin und Abends kommt der Betreiber zum Kassieren. Das kleine Waschhaus bietet genau 1 Dusche für jedes Geschlecht und ist sehr sauber. Es gibt auch eine kleine Küche und sogar kostenloses WLan, was aber in Norwegen nichts besonderes ist. Ideal für die Urlaubsplanung. Hier schlagen wir unser großes Zelt für einige Tage auf. Direkt am Fjord, ein kostenloses Ruderboot steht bereit und gratis Holz für's Lagerfeuer gibt es auch. Schnell ist das Zelt aufgebaut. Da ist Meike der Chef und die Männer nur Handlanger. Als unser "Haus" steht, was etwas länger dauert, da es doch recht stürmisch werden kann und es besonders gut abgespannt werden muss, fährt Stefan mit den Kindern im Ruderboot auf den Fjord hinaus, aber nicht lang, da es doch recht stürmisch und die Strömung stark ist.

 










Nico findet schnell einen Freund aus Bayern im gleichen Alter und als er mit dem Papa zum Angeln raus fährt, darf Nico sogar mit und selbst angeln.







Stefan geht schwimmen, aber es doch schon recht kalt und lange hält er nicht durch.
Felix ist ganz aufgeregt, denn sein bester Freund ist auch in Norwegen unterwegs, mit dem Wohnwagen und sogar ganz in der Nähe. Sie ändern ihre Pläne etwas und wollen heute zu uns stoßen.





Am Nachmittag fahren wir nach Kinsarvik, das ist der nächste Ort. Wir kaufen etwas ein und stellen fest, dass Norwegen sogar noch teurer als Schweden ist. Viel teurer...
Essenstechnisch schalten wir auf Sparflamme. Das ist eh mal angebracht...

Wir nehmen am Hafen noch schnell einen Cache mit und informieren uns im Touribüro über Wanderungen im Hardangervidda. Eigentlich wollten wir zur Trollzunge, aber erfahren, dass die Strecke sehr anspruchsvoll ist und rund 8 Std. dauert. Wir fangen in den nächsten Tagen erst mal klein an und schauen dann, ob wir uns steigern wollen. Die Wanderungen in Norwegen kann man ja nicht mit Deutschland vergleichen und wir müssen vorsichtig an die Sache heran gehen.

Am Nachmittag genießen wir die Ruhe und das schöne Wetter auf unserem Platz direkt am Fjord, während die Kinder im Ruderboot unterwegs sind. Es dauert auch nicht lang, da kommen die Bekannten mit Felix´ Freund an und so ist auch Felix nicht mehr allein und freut sich über jemanden in seinem Alter.
Wir lassen den Abend gemütlich beim Dosenbier ausklingen...










 

Mittwoch, 19.08.2015





Endlich in den Hardangervidda!



Strahlender Sonnenschein weckt uns und nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir nach Øvre Eidfjord, dort biegen wir in eine sehr schmale und steile Passstraße mit jeder Menge Spitzkehren Richtung Hjølmo ab. Diese Tour hat uns FCElch aus dem http://forum.norwegen-freunde.com empfohlen. Vielen Dank an ihn und die gesamte Community für die vielen Tipps. Die Passstraße selbst war schon ein Erlebnis! Am Ende wandern wird dann los und kommen aus dem Staunen nicht heraus. Durch kleine Birkenwälder, über Felsebenden, durch Schnee, über Wildwasser usw. der Hardangervidda zeigt sich bei strahlendem Sonnenschein und einer endlosen Sicht von seiner besten Seite und sobald es uns zu warm wird, kommt auch schon ein frischer Wind. Wir laufen nach Vivili, probieren aus, ob die alte wackelige Brücke über den reißenden Fluss noch hält und gehen dann wieder ein Stück zurück, um nach Hedlo abzubiegen. An der nächsten Brücke können wir uns entscheiden, ob wir noch 3 Kilometer weiter nach Hedlo gehen oder hier langsam im Rundkurs den Heimweg antreten. Wir entscheiden uns für den Rückweg und dieser führt uns steil direkt auf das Felsplateau. Wir laufen an Schneefeldern vorbei und genießen den tollen Weitblick. Wir machen Fotos ohne Ende, aber selbst die besten Fotos können unsere Eindrücke nicht einfangen. Die Kinder kippen an jedem Fluss ihre Feldflaschen aus, um sie mit frischen Wasser neu zu befüllen und sie sammeln Spuren. Von Kot, Steinen bis zum Gewölle wird alles gesammelt, notiert und verpackt. Nach rund 13 Kilometern, etwa 5 Stunden und fast 300 Metern Höhenunterschied sind wir wieder am Auto. Total kaputt, aber unendlich glücklich. Die Kinder sind gelaufen wie noch nie und wir sind mächtig stolz auf sie. Sie konnten gar nicht genug bekommen und wir mussten sie hin und wieder bremsen, weil sie querfeldein zu den Schneefeldern wollten, was aber zu gefährlich ist und außerdem wollen wir die sensible Natur nicht zertrampeln. Am letzten Schneefeld konnte man sehen, warum wir so strenge Regeln machen mussten. Von unserer Seite sah es ganz normal aus, wenn man aber von der anderen Seiten geschaut hat, konnte man sehen, dass es nur eine sehr dünne Schneedecke war und direkt darunter ging es viele hundert Meter nach unten...































 

Wir haben uns in den Hardangervidda verliebt und waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal hier.
Nico hatte manchmal schlechte Laune, da Felix' Freund ja dabei war und Nico sich als fünftes Rad am Wagen gefühlte, aber da musste er durch und die vielen Naturerlebnisse lenkten ihn immer wieder von dieser totalen "Ungerechtigkeit" ab. Schade war nur, dass es dort nirgends einen Geocache gab... Nun ja, im Nationalpark Tubberdosen verstecken ist ja auch nicht gerade der Hit :-)

Auf dem Rückweg hat Stefan Lust auf Orangensaft. Er holt sich schnell eine Flasche aus einem Discounter, nimmt einen großen Schlug und verzerrt das Gesicht.
Er hatte Orangensirup gekauft...

Zurück am Platz machen wir uns Nudeln und entspannen mit einem Dosenbier am Lagerfeuer und die Kinder fischen erfolgreich Krebse, um sie dann wieder frei zu lassen.

Unser gemütlicher Abend wird dann leider noch von gruseliger Musik untermalt, die von einer großen französischen Jugendgruppe stammt, die über den Platz hergefallen ist. Hoffentlich bleiben sie nur eine Nacht.... Direkt neben uns fängt dann auch noch ein schwedischer Biker an, seine eigene Musik zu döddeln, welche auch nicht besser ist.






 

Donnerstag, 20.08.2015

Die Nacht war nicht schön, da die Biker noch bis 1 Uhr mit ihrer Musik den Platz beschallten und auch die Jugendgruppe nicht gerade leise war. Nach dem Frühstück fahren wir nach Kinsarvik, in eine kleine Butik mit Werksverkauf. Dort kauft sich Stefan ein Norwegen-Shirt und die Kinder Norwegen Caps.
Dann gehts weiter nach Odda und wir sind froh, dass wir kein Wohnmobil oder Wohnwagen haben. Ein Wohnmobil hätten wir fast von einem Freund geliehen bekommen, aber dann war es kaputt. Fast ein Glück für uns. Diese engen Passstraßen sind wirklich nicht einfach und die tolle Straße auf den Hardangervidda gestern, durfte man eh nur mit PKW befahren.
Odda ist keine schöne Stadt, eng, voll und hässliche Industrie. Wir bummeln ein wenig durch die Gegend, shoppen in einem Sonderpostenladen und fragen die Touriinfo nach einem Baumarkt, da Nico sich gern ein Taschenmesser kaufen möchte. Leider Fehlanzeige, es gibt nur einen kleinen Shop und der hat keine Auswahl. Aber die Touriinfo ist toll, so richtig auf Rucksacktouris ausgerichtet. Man kann dort duschen und sogar Wäsche waschen. Nachdem wir 2 Cache's geloggt haben, kaufen wir noch Fischstäbchen. Sie sind irgendwie das einzige, was wirklich bezahlbar ist. Und Naschkram nach dem Selbstbedienungsprinzip ist auch im Vergleich zu abgepackten Sachen günstiger. 100 g rund 1,49 Euro oder 99 Cent im Sonderpostenladen. Wir genießen am Hafen Softeis und fahren zurück zum Platz. Die Biker sind weg, die Jugendgruppe noch da. Den Nachmittag verbringen wir sehr faul. Wir liegen in der Sonne, gehen baden oder rudern durch die Gegend. Gegen Abend packt auch die Jugendgruppe zusammen. Hurra, nun ist der Platz wieder sehr viel leerer.

Es kommt ein warmer Wind auf und wir stellen fest, dass wir wirklich Glück mit dem Wetter haben. Wir hatten noch keinen Regen und immer T-Shirt Temperaturen. Dabei haben wir unsere Koffer rund 80 % mit Regen- und Herbstklamotten gepackt. Na ja, lieber so als umgekehrt. Wir planen noch etwas die Weiterfahrt und beschließen, hier auf dem Platz noch zwei Nächte länger zu bleiben und weitere Wanderungen zu unternehmen. Wahrscheinlich umfahren wir den Hardangervidda dann auf der östlichen Seite und nehmen dann die Fähre von Langesund.... aber als wir die Fähre im Netz näher anschauen und besonders die Preise, entscheiden wir uns, doch wieder für dem Katamaran von Kristiansand mit dem tollen Buffet.
Das abendliche Bier am Lagerfeuer ist etwas enttäuschend. Es ist nämlich Malzbier... was leider nur sehr schwer zu erkennen ist.

Nachdem uns jemand von den anderen Gästen erzählte, dass er hier schon mal Tümmler im Fjord gesehen hat, behalten wir ihn eine ganze Zeit mit den Ferngläsern im Auge.
Den Fjord, nicht dem Gast :-) Aber leider nirgends eine Flosse zu sehen.






 




 

Freitag, 21.08.2015

Nach einem sonnigen Frühstück waren wir über eine tolle Passstraße hoch auf den Hardangervidda, genauer gesagt nach Dyranut. Dort wollen wir heute wandern. Diesmal nicht mit großem Höhenunterschied und unterschiedlicher Pflanzenwelt, sondern hoch oben auf dem Plateau. Hier wächst nicht mehr viel. Es sind angenehme 15 Grad hier oben und es bläst ein starker Wind, der es zwar nicht kalt werden lässt, jedoch ist er ganz schon laut... Der Ausblick von hier oben ist einfach nur genial. Wir laufen zwischen Schneefeldern und klettern über Steine und Flüsse. Eigentlich wollen wir in Nybu, was aus drei verlassenen Wanderhütten besteht, die Abzweigung zu einem Rundkurs nehmen, den wir aber leider nicht finden. Und da es nur sehr wenige Stellen gibt, an denen man den reißenden Fluss überqueren kann, gehen wir lieber wieder zurück über die gruselige Hängebrücke, die nicht gerade vertrauenerweckend ist und nehmen den gleichen Weg, den wir gekommen sind. Rund 3 Stunden und 8 Kilometer. Uns begegnen gerade mal 5 Menschen...






























 

Auf dem Rückweg loggen wir noch einige Geocaches, u.a. einem am Sysenstaudamm. Dann geht es noch in das Hardanger Naturcenter in Eidford. Mit 28 Euro Eintritt für die Familie ein ungewohnt hoher Preis für so eine Sache. Es ist zwar interessant und es läuft ein toller Film über den Hardangervidda in einem kleinen Kino, aber super spannend ist es nicht. Hinterher gehen wir in den Souvenirshop und sind enttäuscht. Wir wollten wir uns Hardangervidda Shirts o.ä. kaufen, aber es gibt nur Standard Norwegen-Kram... Abends auf dem Platz holt ein Hannoveraner seine Gitarre raus und spielt Evergreens, was natürlich sehr gut zum Lagerfeuer passt.










 

Samstag, 22.08.2015
 

Heute haben wir das erste Mal bewölkten Himmel. Wir fahren kurz einkaufen und dann zur Hardanger Brücke, die längste Hängebrücke Europas, die wir vom Campingplatz aus sehen können. Wir gehen zur Aussichtsplattform und plötzlich halten zwei uns bekannte Busse. Die Japaner, die wir schon seit Tagen immer wieder mal irgendwo sehen. Schnell gehen wir den Weg zur Brücke, dieser ist steil und die Japaner kommen uns nicht nach. Den Nachmittag verbringen wir auf dem Campingplatz. Nico rudert auf dem Fjord und behauptet hinterher, dass er Tümmler gesehen. Wir wollen ihn nicht so recht glauben und plötzlich tauchen die Flossen vor uns auf. 4 Stück zählen wir.
























Und Felix passiert dann noch was doofes.... Er sitzt auf dem Steg und schnitzt. Plötzlich fällt ihm das Messer ins Wasser und leider ist er so erschrocken, dass er lieber schnell wegläuft und uns bescheid sagt, als sich erst mal genau die Stelle zu merken. Stefan sucht eine halbe Stunde im kalten Wasser, bis er zittert, Meike versucht es auch noch. Ohne Erfolg. Stefan lässt die Sache aber keine Ruhe. Nicht nur, weil das Messer teuer war, sondern weil das Wasser glasklar ist und das doofe Teil doch zwischen den Steinen zu finden sein muss. Noch weitere 4 Mal versucht Stefan sein Glück. Ein letztes mal, als wir Niedrigwasser haben. Es wird noch einmal die Stelle abgesucht, an der Felix geschnitzt hat und etwa 4 Meter drum herum. Die Strömung ist nicht stark und das Messer relativ schwer. Ohne Erfolg. Als Stefan schon aufgeben wollte, auch weil er mittlerweile mit seinen Suchaktionen zum Gesprächsthema auf dem Campingplatz geworden ist :-), kommt Felix mit seiner wasserdichten Taschenlampe auf den Steg und bietet sie Stefan an, damit er mehr sehen kann. Er braucht sie aber nicht und Felix spielt solange mit der Lampe rum, bis auch sie ins Wasser fällt. Stefan ist schlecht gelaunt und meckert Felix an, dass er nun noch weitere 4 Meter weiter durchs kalte Nass laufen muss, um die Lampe zu bergen, doch als er die Lampe greift, liegt wenige Zentimeter daneben das Messer..... Das ist so eine Geschichte, die glaubt man nur, wenn man dabei war. Auf dem Platz freuen sich die Nachbarn, die teilweise mit suchen geholfen haben und wir sitzen noch etwas am Lagerfeuer zusammen. Das ist auch der Vorteil am Zelten. Man lernt sehr schnell unterschiedliche Menschen unterschiedlicher Nationalitäten kennen.












 

Sonntag, 23.08.2015
 

Wir brechen unsere Zelte ab und fahren weiter bzw. im Bogen zurück. Wir folgen der E13 Richtung Stavanger. Eine wunderschöne kleine Straße immer am Fjord lang. Kaum Verkehr, wunderschöne Aussicht! Wir machen halt am Sandsvossen, ein kleiner Wasserfall bei Sand. Von Nesvik nehmen wir die Fähre nach Hjelmeland und fahren zum Campingplatz in Tysdal. Er wurde uns bereits empfohlen und von den Erzählungen ist er genau unser Ding. Klein, einfach, ruhig. Alles passt! Er gefällt uns sofort! Er liegt an einem großen See, in dem ein Fluss fließt. Auch hier stehen Boote kostenlos zur Verfügung, was die Kinder natürlich freut. Auch gibt es hier einen tollen Strand, teilweise aus richtig feinem Sand und das Wasser ist hier wärmer, was ganz nett ist, als Felix mit dem Ruderboot vom Wind abgetrieben wird und Papa ihn schwimmend retten muss. Duschen ist hier ebenfalls gratis und es gibt eine Waschmaschine, was sehr praktisch ist, weil die Klamotten so langsam knapp werden. Hier bleiben wir für die nächstem drei Nächte, da man hier auch gut wandern kann. Zum Beispiel zum Preikestolen. Die Tour soll zwar furchtbar Touriüberlaufen sein, aber wenn wir schon mal hier sind....

















 

Montag, 24.08.2015

Um 5.30 Uhr stehen wir auf und machen uns auf dem Weg zum Preikestohlen. Wir wurden ja schon vor den Menschenmassen gewarnt und sind daher sehr sehr früh am Parkplatz, wo die Wanderung beginnt. Um 6:30 starten wir dort und ich kann nur empfehlen, spätestens mit Parkplatzöffnung um 6 Uhr zu starten. Wir haben es gerade noch so geschafft, vor den Menschenmassen die Wanderung zu machen. 2 Stunden soll man für die 4 Kilometer lange Wanderung hoch auf den Preikestohlen brauchen. 300 Höhenmeter sind zu überwinden. Ja, die Tour hat es echt in sich. Sehr anstrengend und sehr steil. Trotzdem sind wir überrascht, dass wir bereits nach 1:25 Uhr "oben" sind. Nur 2 andere Leute sind dort, aber es werden im 10 Minutentakt mehr. Die Aussicht ist toll, keine Frage, aber ähnlich wir auf dem Hardangervidda. Aber der Abgrund ist natürlich schon genial. Man steht bzw. liegt oder sitzt an einer Kante, hinter der es 604 Meter runter geht. Ohne Zaun. Ohne Kette. Ohne Schutz. Es weht ein heftiger Wind und die Kinder halten sich lieber fest, aber die Rucksäcke rollen zum Abgrund, können aber eingefangen werden. Hier soll ja wirklich noch nichts passiert sein, bis auf ein Touri, der vor ein paar Jahren dort oben geschlafen haben soll und im Schlaf dann über die Kante gerollt ist. Stefan geht noch eine Etage höher. Dort sind keine Menschen und man hat einen noch besseren Blick bzw. kann man hier dieses Naturschauspiel erst richtig genießen. Es herrscht eine grandiose Stimmung... Auf dem Rückweg wird es richtig voll. Quasi ständig kommt uns eine Schlange Menschen entgegen. Überwiegend Spanier in unpassender Kleidung und mit Papieraufklebern auf den Jacken. Scheinbar gehören sie zu einer Reisegruppe von einem Kreuzfahrtschiff. Je näher wir dem Parkplatz kommen, um so voller wird es. Der Horror!



















 










Wir loggen schnell einen weiteren Cache am Platzplatz, einen gab es natürlich "oben" und fahren noch mal einkaufen. Naschkram im Europris und Essen für die nächsten Tage. Wir suchen und suchen, aber bei den Preisen bleiben wir wieder an den Fischstäbchem hängen... Als wir zurück am Platz sind, genießen wir die Ruhe, da der Platz wie ausgestorben ist. Die Gäste von gestern sind weiter gefahren und die neuen kommen erst gegen Abend. Nico und Felix paddeln den Fluss hinauf und sind lange Zeit verschwunden. Erst als es ein wenig anfängt zu nieseln, kommt Felix allein mit dem Boot wieder. Nico's neue Angelschnur mit allen Ködern und dem ganzen drum und dran hat sich im Fluss an einer Wurzel verfangen und es ist zu tief für Nico. Also muss Papa wieder den Retter spielen...

Abends beim Abendbrot probiert Felix sein neues Messer aus und hat seit dem einen Verband...
 


 

 

Dienstag, 25.08.2015

Endlich norwegisches Wetter! In der Nacht hat es genieselt und der Morgen ist bewölkt. Als wir den Kindern erzählen, dass wir nach Årdal in einen Märchenwald fahren, verdrehen beide die Augen. Aber als wir da sind, ändert sich die Stimmung schlagartig. Über ein Stunde gehen wir durch einen sehr dichten idyllischen Nadelwald, über Bäche hinweg, bergauf und bergab. Überall sind Holzfiguren zu entdecken, die div. Märchen nachstellen sollen. Alles handgeschnitzt und einfach so hingestellt. In Deutschland wären die tollen Figuren nach einem Tag verschwunden. Nico sagt zweimal: "Das haben die voll mit Liebe gemacht, nä?". Beide Kids sind total begeistert und entdecken immer wieder neue Figuren. Danach geht es noch zu der alten Kirche von Årdal. Von 1619 oder so um den Dreh. Eigentlich fahren wir nur hin, weil dort ein Cache ist, aber wir trauen uns, mal einen Blick in die von außen so unscheinbare Kirche zu werfen. Sie ist sogar offen und wir sind beeindruckt. Richtig alt, alles aus Holz mit Schnitzereien und Malereien. Wirklich toll! Dann wird ein weiterer Cache gemacht, der an einer gesperrten Passstraße liegt, die 2013 durch einen Tunnel ersetzt wurde. Wir wandern also auf einer einsamen verlassenen Straße, wo die Natur sich langsam wieder das zurück holt, was ihr gehört. Zurück auf dem verlassenen Platz regnet es ein wenig und wir spielen im Zelt Siedler. Schnell hört der Regen wieder auf und die Kinder buddeln am Strand, fahren Kajak und angeln, bzw. halten eine Angel ins Wasser :-). Nico hat sich bei Europris extra eine Makrelenangel mit Kunststoffköder gekauft, die aber hier im Süßwasser nicht viel bringt, weil es hier nur Forellen gibt, wie wir erfahren. Egal, der Weg ist das Ziel :-) Eigentlich wollen wir noch eine Nachtwanderung durch den Märchenwald machen, aber es fängt richtig an zu regnen und wir gehen schlafen.

























 

Mittwoch, 26.08.2015
 

Es regnet die ganz Nacht durch und es weht ein heftiger Wind. Das Zelt hält stand! Wir hatten ja extra noch mal andere Heringe für den felsigen Boden verwendet. Geweckt werden wir aber von strahlendem Sonnenschein. So können wir das Zelt trocken einpacken und fahren weiter Richtung Südkap. In Oanes nehmen wir wieder eine kleine Fähre. Kostet uns wie üblich rund 15 Euro. Je weiter wir Richtung Süden fahren, umso schlechter wird das Wetter. Dauerregen hat eingesetzt. Wir steuern unterwegs drei Europrismärkte an, da der Markt in Odda tolle Rucksäcke hatte, von denen wir einen für Nico kaufen wollen. In Odda haben wir leider keinen gekauft und als wir das nächste Mal in dieser Stadt waren, hatte der Markt zu. Die heutigen Märkte hatten den Rucksack leider nicht. Egal. Sie lagen direkt am Weg und morgen steuern wir noch zwei an.

Meike hat eine kleine einfache Hütte auf dem Campingplatz Lindeness am Südkap reserviert, da wir für eine Nacht ungern ein Zelt aufbauen wollten und die Hütte mit rund 35 Euro günstig ist. So haben wir endlich auch mal wieder Strom, können unsere Geräte laden und einen Videoabend am Notebook machen. Das ist nützlich, da das Wetter dauerhaft schlecht ist. Nico ist traurig, er wollte sich hier ein Motorboot leihen und zum angeln aufs Meer fahren. Leider ist der Wind so stark, dass dies nicht möglich ist. Außerdem gibt es das Boot nur für einen ganzen Tag und das kostet rund 50 Euro. Trotz Regen machen wir noch einen Ausflug zum Südkap. Den dortigen Leuchtturm schauen wir uns nicht näher an, da er schon geschlossen ist. Aber auch wenn er geöffnet wäre, hätten wir wohl drauf verzichtet, bei über 20 Euro Eintritt. Ok, es soll ein Museum dabei sein....über einen Leuchtturm?! Wir wandern dann noch zu einem Cache und machen die ersten und einzigen Regenfotos in unserem Urlaub.









 

Donnerstag, 27.08.2015

Stefan steht mit Nico extra früher auf, um noch angeln zu gehen. Leider dauert es nicht sehr lang. Die Hacken verheddern sich in den Algen und beim Versuch sie zu lösen, reißt die Sehne. Auf dem Rückweg halten wir noch bei 4 Europris an, die direkt an der Strecke liegen. Beim vorletzten bekommen wir nur einen einzigen Rucksack und beim letzten dann den zweiten und natürlich bekommt jeder noch eine Naschkramtüte aus der SB Abteilung.














Um 15 Uhr nehmen wir die Fähre von Kristiansand nach Hirsthals, mit dem super Buffet. In Dänemark angekommen, fahren wir erst einmal Richtung Billund, da morgen ja LEGOLAND auf dem Programm steht. Da Campingplätze in der Gegend recht teuer sind und wir für diese eine Nacht nichts weiteres brauchen, als einen Platz für unser Zelt, wollen wir wild zelten. Wir fahren also ca. eine halbe Stunde vor Billund von der Autobahn ab und suchen nach einen netten Fleck. Leider gar nicht so einfach... Die wenigen kleinen Wälder befinden sich immer in der Nähe von Häusern und scheinen dazu zu gehören. Auch freie Wiesen gibt es kaum, sie sind alle bewirtschaftet oder ungeeignet für uns. Ok, es wird immer später, dann müssen wir halt einen Campingplatz nehmen. Während Stefan noch Ausschau nach einem Wäldchen hält, entdeckt Meike auf ihrem Tablet auf der Offlinekarte einen Campingplatz mit dem Namen "Primitiv Camping". :-) Das hört sich doch genau richtig für uns an. Also versuchen wir ihn zu finden. Das Navi hilft uns nicht weiter, ausgeschildert ist der Platz leider auch nicht, also fahren wir nach Karte. Weg vom Dorfkern, außerhalb auf eine kleine Straße abbiegen, dann in einen Feldweg rein. Sind wir hier richtig? Kein Schild weit und breit. Plötzlich geht ein kleiner für Autos gesperrter Weg in ein Waldstück und wir entdecken ein kleines Schild, dass uns erlaubt, hier zu zelten. Wir stellen den Wagen ab und gehen vielleicht 50 Meter durch den dichten Mischwald, als wir auf eine Lichtung kommen, wo vielleicht max. 10 Zelte Platz haben. Hier gibt es Trinkwasser, eine Feuerstelle, Bänke und Einsamkeit. Ein Schild weißt uns auf die üblichen Spielregeln hin. Wunderbar! Scheinbar hat der Staat Dänemark ein Herz für Naturfreunde und stellt ihnen kleine Flächen zum zelten zur Verfügung. Mitten im nichts! Super! Besser gehts nicht! Schnell ist das Zelt aufgebaut und wir schlafen auch schnell ein.






Freitag, 28.08.2015
 

Geweckt werden wir relativ früh. So einsam ist es hier doch nicht... Scheinbar befindet sich irgendwo ein Kieswerk. Weit weg, keine Frage, aber doch nah genug, um den Lärm zu uns dringen zu lassen. Auch eine Eisenbahnlinie kann man hören. Egal, wir wollen uns nicht beschweren. Letztendlich werden wir dann richtig geweckt, von der Sonne. Schnell ist alles eingepackt und wir achten darauf, den Platz sauberer zu verlassen, als wir ihn vorgefunden haben. Gar nicht so einfach.
Entweder sorgt hier jemand für Ordnung oder der Platz wurde lange nicht benutzt.

Wir fahren weiter zum LEGOLAND und verbringen dort unseren letzten Urlaubstag. Da wir schon mal dort waren, wissen wir, welche Fahrgeschäfte wir zuerst ansteuern müssen, bevor es voll wird. Aber auch hier sind wir in der Nachsaison, was eindeutig spürbar ist. Einige Fressbuden und Souvenirshops bleiben dicht, was uns nicht stört und Wartezeiten gibt es kaum. An den besonderen Dingen schon mal 5 oder 10 Minuten, gerade zum Abend hin, aber das ist ja gar nichts im Vergleich zur Saison. Nach Schließung fahren wir dann auf direktem Wege nach Hause und sind gegen 21:30 Uhr daheim.








 

Fazit / Stefan: Ich hatte Norwegen nicht so teuer in Erinnerung, was Lebensmittel angeht. Das dämpfte ein wenig die Stimmung. Auch war ich enttäuscht, keine günstigen Baumärkte oder Loppis/Trödel wie in Schweden gefunden zu haben. Aber sonst ist Norwegen super! Durchweg nette hilfsbereite Menschen. Der Hardangervidda war auf jeden Fall der Höhepunkt. Hier möchte ich gern mal allein mit Zelt ein paar Tage wandern und die Einsamkeit genießen. Norwegen ist toll! Ein super Urlaub mit vielen bombastischen Eindrücken von der endlosen Natur. Auch wenn wir keinen Elch gesehen haben :-)

 

 



www.Big-Friedrich.de